Hier erscheinen aktuelle Fotos unserer Spendenfahrten. Damit möchten wir bildlich eine hundertprozentige Transparenz der Verwendung und des Verbleibs Eurer Sachspendeneingänge schaffen. Alle Fotos können per Klick vergrößert werden. Auch die aktuellen Zustände der Gebäude und die derzeitigen Tiere möchten wir an dieser Stelle aufzeigen.

Die Hundebox und die zwei Stiegen Katzenfutter gingen direkt mit Kikar Kolar nach Zagreb! Eine kleine Gegenleistung für die 1000 Kilometer, welche sie an einem Tag zurück legte, um einen alten Hund in sein neues Zuhause zu bringen! Dekica!

Die zweite Mission sollte ich bei Johnny erfüllen. Auch Johnny bekam ein Extra- Päckchen. Cherine aus Reith bei Kitzbühel gibt wirklich jedes Mal ein liebevoll hergerichtetes Päckchen für diese zarte und herzensgute Hundeseele mit. Hoffen wir, dass er bald seinen Platz in einem Haus findet. Mission erfüllt.

Einen Extra Spenden-Sackerl musste ich noch vor dem Ausladen zur Box von Azra und Sofie bringen, den Lieblingen von Dr. Katharina Kramer, aus Ottobrunn. Mission erfüllt.

Ebenfalls am 26. Oktober 2017 übergaben wir Mira Bankovic, aus Pula, einen Teil der Spenden. Mira musste jedoch arbeiten, so dass ihr Mann die wertvollen Dinge abholte, welchen wir aus Zeitgründen gar nicht mehr sahen. Die 70 Euro Spendengelder (20 Euro von Dr. Katharina Kramer, aus Ottobrunn und 50 Euro von Ina Duisburg, aus Deutschland) hinterlegten wir bei Snoopy, bei Kristina (der Tierheimleiterin), damit Mira sie sich dort abholen kann.

Mira setzt sich unermüdlich für die Hunde in der Tötungsstation ein. Diese unverzichtbare Aufgabe bewältigt sie in ihrer Freizeit und um es den Tieren, die nur noch spärlich versorgt werden, so angenehm wie möglich zu machen, haben wir sie mit Euren Spenden unterstützt. Mira sorgt dafür, dass das Schicksal dieser Hunde nicht vergessen wird und hat bereits sehr, sehr viele Plätze für Todgeweihte gefunden.

26. Oktober 2017, wurde nun bei Snoopy in Pula/ Kroatien ausgeladen, nachfolgend entdeckt sicher der ein oder andere seine Spenden! Die 100 Euro erhielt Snoopy von Ina Duisburg, aus Deutschland (50 Euro) und Dirk Domo, ebenfalls aus Deutschland (50 Euro)

Bei unserer Ankunft, am 22. Oktober 2017 in Pula/ Kroatien, wurden wir nur kurz begutachtet, vom Teil der tierischen Belegschaft von Snoopy und dann erfolgte eine ausführliche Inspektion der dargebotenen Dinge.

Mira Bankovic aus Pula, die die Hunde der staatlichen Tötungsanstalt freiwillig betreut und noch viele andere Privatinitiativen im Tierschutz unterhält, bekam von uns ebenfalls eine kleine Futterspende. Mira hat auch dafür gesorgt, dass Gustl, Franzl und Josl eine Stimme bekamen und ein Gesicht. (siehe "Unser neues Leben")

Die 20 Euro-Spende, von Petra Weilermann aus München, überreichte ich Kristina, der Tierheimleiterin von Snoopy, in Pula/ Kroatien, natürlich herzlich gerne!

Diese Katzen, und es sind nicht einmal alle auf dem Bild, werden von Irma in Bihac versorgt und aufgenommen. Irma ist die Schwester von Mustafa, der sehr engagiert auf der Müllhalde in Bosnien mitgeholfen hat, und dann nach Slowenien verzog. Aber Irma kümmert sich eben um all die Katzen von Bihac´s Straßen und auch ihr werden wir immer etwas mitgeben. Beim nächsten Mal bekomme ich vielleicht Fotos, wo das Futter noch in der Verpackung ist, damit jeder Spender seines erkennen kann. Okay, wichtig ist ja vor allem, dass die Tiere zu fressen haben. Ihnen ist die Verpackung und woher es kommt völlig egal. 😁Wir werden Irma auch einen Kratzbaum mitgeben und ein Bettchen für die Katzen. (bei der nächsten Tour - womöglich im November) Auf jeden Fall bekommt Ihr weiterhin alle Info´s und Fotos!!

Robi aus Bihac/ Bosnien ist ein sehr engagierter und wertvoller Helfer, der für die Niemandshunde der Mülldeponie wie auch für die Straßentiere unermüdlich im Einsatz ist. Ein junger Mensch, mit einem riesigen Herzen und mit seinen guten 20 Jahren ist er ein Lichtblick für die Tiere, für uns und für die Welt im Allgemeinen.
Robi stellt auch immer wieder Pflegeplätze zur Verfügung und gibt Tieren eine dauerhafte Heimat. Ein Teil unserer Spenden erreicht ihn und wird ihn immer erreichen, denn es gibt noch viel zu wenige Robi´s in Bosnien. "Mein goldenes Kind" wird er liebevoll von Aleksandra Ivusic genannt und wer kennt ihn besser als sie, was die Arbeit für die Tiere in Bihac betrifft.

All diese wertvollen Dinge - siehe News vom 16. September 2017 - machten sich auf die Reise. Kommende Woche werden sie dann auf der Mülldeponie in Bosnien verteilt. Die Hunde warten begierig und davon werden wir weitere Fotos posten.

Und angesichts der Fotos von der Mülldeponie Bihac in Bosnien TRÄUME ich davon, dass ein ganz Reicher kommt und sagt:
"Nein Bianca, so geht das ja auch nicht. Da muss ein System rein. Es kann nicht sein, dass sie ab und an Wasser bekommen und die mühevoll gesammelten Spenden sofort verpuffen, bei so vielen Hunden. Nein. Wir brauchen ein System. Wir brauchen dort ein festes Tierheim, mit regelmäßiger Versorgung. Hier, für mich ist dieser Betrag nur ein Trinkgeld. Nehmt es, quittiert mir alles, stellt jemanden verlässlichen dort auf Dauer an und baut etwas auf. Danach fahren wir gemeinsam ab und an hinunter um zu sehen, dass es den Tieren endlich gut geht. Du verbürgst Dich. Natürlich können wir nicht die gesamte Tierwelt retten. Aber diesen Platz, diesen einen Platz den machen wir jetzt gemeinsam für die Müllhaldenhunde lebenswert. Los mach, der Winter steht bald vor der Tür."

So ein großes Katzenherz findet sich nicht oft, denn ehrlich: Wer von Euch Katzenliebhabern hat vor lauter Mitleid so viele Katzen zu Hause? Alle von der Straße, bei einem privaten Herzensmenschen in Bosnien. Es ist jener Held, dessen Namen ich noch immer nicht habe, aber der die Hunde auf der Müllhalde in Bihac mit versorgt. Ich schrieb Euch, dass ich ihm gerne von den Spenden für seine Katzen etwas mitgeben möchte, und ich bin mir sicher, niemand hat etwas dagegen. Wenn wir im Oktober runter fahren, werde ich ihn wohl treffen und im August gebe ich den Mädchen wieder etwas mit. Die Katzen bekommen sicherlich nicht so oft Dosenfutter, das muss man sich dort auch erst einmal leisten können. Mir geht jedenfalls geht mein Herz über, bei diesem Foto.

Liebe Spender, liebe Freunde der Tiere! Bitte klickt Euch selber durch die Bilder. Einige Fotos habe ich nun von einem Teil der Niemandshunde der Mülldeponie in Bihac, Bosnien, erhalten. Manche von Euch erkennen ihre Spenden sicherlich wieder. Ich auch. Und ich bin so peinlich berührt von den Bildern mit den Welpen, die das Dosenfutter - welches ich so günstig einkaufen konnte und dessen Qualität nicht hochwertig ist - ja, wie sie dieses Futter von einem Eimerdeckel begierig herunter fressen. Für sie ist es etwas ganz besonderes und meine Hunde würden das Futter nicht einmal anrühren. 
Diese Dose bedeutet ihnen so viel und das ist ehrlich etwas traurig im Moment für mich. Danke Euch Allen, meine lieben Spender und wir werden weitere Fotos bekommen.
Eventuell versteht Ihr, weshalb ich sammele, wie eine Verrückte. Jede gespendete Dose kann nur einmal verfüttert werden. An manchen Tagen werden sie hungern. Das Wasser wird in Kanistern auf die Müllhalde gefahren, einige Welpen sind bereits verdurstet. Denken wir daran, wenn wir unserem geliebten Tier wieder selbstverständlich die Wasserschüssel auffüllen.

DAS ist Zujko, dieser kleine blinde Kater lebt bei einem der wenigen freiwilligen Helfer von Bihac in Bosnien. Er hat mehrere Katzen von den Straßen aufgenommen und ich bekomme noch Fotos.
Auf der Müllhalde leben keine Katzen, verständlich bei der großen Anzahl von Hunden. Den Namen des Helden bekomme ich sicher noch. Er versorgt ebenfalls die Hunde auf der Deponie. Und weil er so ein stiller Held mit Katzen ist, haben wir uns entschlossen, ihm Katzenfutterspenden mitzugeben. So kann er einmal etwas gutes füttern und gleichzeitig ist es für ihn eine kleine Entschädigung, dass er sein Benzingeld für die Deponiefahrten ausgibt. Wie versprochen: Katzenfotos folgen!  

Aktuell sind einige liebe Menschen nach Bosnien unterwegs, auf die Mülldeponie zu den Niemands-Hunden. Sie werden heute, am 21. Juli 2017, dort ankommen und morgen zur Deponie fahren. Dann bekomme ich weitere Fotos. Viele Dinge sind von Euch, meine lieben Spender. Wie gesagt, Fotos vor Ort folgen! Am Sonntag, 23. Juli 2017, kommen Akeksandra und Sandra wieder zurück, werden jedoch im August ebenfalls dort sein.
Wir selber fahren im Oktober nach Kroatien zu Snoopy nach Pula und auch nach Bihac, Bosnien, auf die Mülldeponie, wir - Felix Pecus.

Und hier finden sich schon die versprochenen Fotos von Adrian Betschart, welcher heute, 02. Juli 2017, im Tierheim Snoopy/ Pula/ Kroatien vorstellig war. Gemeinsam mit seinem Sohn Simon haben sie sich das Unglaubliche angetan und ein großes Auto voller Spenden runter gefahren. Zudem bekam Adi von lieben Menschen in der Schweiz ebenfalls Spenden. Vergelt´s Euch Allen Gott!!
Irmi, siehst Du? Endlich ist auch das schöne Kissen unten. Das habe ich selber bisher nicht auf die Reihe bekommen, doch Hilfe nahte.
Hier Adi´s Text dazu, auf Facebook:
Mission completed👍
Heute hat es geklappt und wir konnten die Sachspenden im Tierheim Snoopy abgeben. Selbstverständlich haben wir uns auch umgesehen und uns von der guten Haltung der Tiere überzeugt. Die sind mit Herzblut engagiert und wollen für die Tiere das Optimum des Möglichen geben. Hier noch ein paar Eindrücke...
Tja, nun ist der RAM leicht geworden und unsere Herzen schwer ob all dem Leid, das diesen Tieren, nicht zuletzt durch Menschenhand, widerfahren ist. Gerne hä...tte ich wenigstens einem Tier das zu Hause geboten, das es verdient hat. Dazu müsste ich es aber auf die Arbeit mitnehmen können, was mein Arbeitgeber leider nicht erlaubt. Gewisse Dinge brauchen halt mehr Zeit als andere und so werde ich versuchen, den Tieren auf andere Weise zu helfen.
Ich werde mit grosser Wahrscheinlichkeit Anfang November nochmals eine Fahrt machen können. Also, falls Ihr aus der Schweiz Sachspenden habt, einfach melden.
An dieser Stelle gebe ich den Dank von Snoopy gerne hier den direkten Spendern weiter. Besonderen Dank verdient aber Bianca von Felix Pecus, dank deren Initiative und Sammelwut wie auch ihren Kontakten, meine Fahrt wohl nie zustande gekommen wäre. Immerhin hat sie den grössten Teil der Spenden gesammelt und ich durfte sie dorthin bringen.
Vielen Dank auch an Gaby Haag und ihren Mann Josef, die Simi und mich im Shelter eingeführt und bekannt gemacht haben. Und last but not least ein mega Dankeschön an das ganze Team von Snoopy. Ohne diese Leute würde das Spendensammeln überhaupt keinen Sinn machen!

Da nicht alles Spenden in mein Auto passten und ein lieber Freund im Juni/Juli nach Istrien fährt, werde ich dann nochmals Fotos bekommen!

Meine letzte Station führte mich nach Zminj zu Sandra, Mae´s  Schwester, welche sich um Gnadenbrotpferde kümmert. Und auch Sandra nimmt immer wieder Hunde auf. Mein Besuch kam für sie sehr überraschend und ich war begeistert vom Zustand der Pferde und Ponny´s. Alle waren so gepflegt, ihre Umgebung ebenfalls, so dass es eine Augenweide war. Teilweise kamen die Tiere in katastrophalem Zustand zu ihr. Das Alter der Pferde liegt zwischen 15 und 25 Jahren.
Dankeschön Sandra, für Deine Führung über Euer sehr schönes Grundstück und für den Anblick dieser edlen, gepflegten Tiere!


Was mich besonders freute war die Tatsache, dass Mae & Benny sehr viel Hilfe bekommen. So waren gleichzeitig mit mir Tanja vom Tierheim Starnberg & ihr Lebenspartner (sie malerten gerade im Katzenhaus), ein Ehepaar aus Starnberg, ein Ehepaar aus den Niederlanden und Carsten unten. Im Juni hat sich bereits Gerly aus den Niederlanden angekündigt, die ebenfalls sehr engagiert in Pazin ist und wieder ein deutsches Ehepaar.  
Das macht mich für das Happy End sehr glücklich, so dass ich selber im Herbst meinen Fokus auf Pula ziehe, da Snoopy noch sehr dringend Hilfe benötigt, sie arbeiten noch nicht so lange am Aufbau ihres Tierheimes.

Leider habe ich jetzt kein Foto von den ganzen Hundedosen, da sie direkt vom Auto in das nächste Gebäude gebracht wurden. Ich hatte eine ganze Palette abgelaufener Dosen, die ich zwischen Pula & Pazin aufteilte. Vorher informierte ich mich, ob ich sie trotz des Ablaufdatums von Ende 2014 mitbringen soll und bekam das ok.

Als vorletzte Station besuchte ich im Mai 2017 das HappyEnd Shelter, in Pazin/ Kroatien.
Von den Tieren machte ich diesmal keine Fotos, denn ich war ja bereits 2 Monate zuvor in Pazin und habe reichlich dokumentiert. Nur einen kleinen Blick warf ich in das neue Außengehege der Katzen. Sehr freue ich mich für sie, sie können nun direkt durch ein Fenster ins Freie gelangen.


Und das beste aus Pula zum Schluss:

DAS SNOOPY TEAM!!


Nun bieten wir Euch eine Bildergalerie mit Hunden, welche alle bei Snoopy in Pula/ Istrien leben. Den ein oder anderen erkennt Ihr eventuell schon, doch alle habe ich nicht fotografieren können und teilweise hat die Qualität der Fotos gelitten, so dass ich sie aussortieren musste. Viel Spaß beim Durchklicken.

In jedem Tierheim trifft man immer auf seinen ganz besonderen Favoriten. Oder zwei. Hier bei Snoopy in Pula habe ich mich sofort in Wilma & Johnny verliebt. Vor allem Johnny, der so gerne eine Streicheleinheit erhaschen wollte, sich jedoch ein wenig davor fürchtete und zitterte, der hat mich stark berührt. Wilma hat alles gemanagt. :) Sie sind ein Traumpaar und ich bin versucht zu sagen, dass auch sie nur gemeinsam in ein neues zu Hause gehen sollten, denn ich fühlte eine starke Verbindung der Beiden. Hätte ich die Erfahrung, mit sechs Hunden spazieren zu gehen, würde ich Johnny & Wilma SOFORT in unser Haus nehmen. Im Herzen habe ich sie bereits mitgenommen. Doch momentan übe ich noch das Gassi gehen, mit vier Hunden.

Über diesem Foto gebe ich eine kleine Galerie der Beiden rein.

Ja, ich weiß: Einige von Euch warten nun schon ganz ungeduldig auf die Fotos, der Tiere von Snoopy/ Pula/ Istrien.
Also fange ich mit den Halbstarken hier an.

Im Übrigen ist noch kein Katzengehege auf dem Gelände. Diese sind privat bei Dijana untergebracht.

Hier ein kleiner Hilferuf: Eventuell liegt mal eben ein Fenster bei jemandem rum, mit den Maßen 1,75 m Höhe und 1,20 Breite. Das wäre richtig gut, für das Tierheim Snoopy. Hier habe ich eines, von Irmgard & Walter, aber dieses hat Höhe und Breite genau anders herum.

Wenn jedoch das Glück mit den Doofen ist, wie man in Holland sagt, dann hat nun einer von Euch das passende Fenster.

Dieses soll in den Übernachtungsraum eingebaut werden, der noch nicht vorhanden ist, damit die... Tierheimleiterinnen dort übernachten können.

Das Fenster auf dem Foto ist nur als Symbol gedacht, habe das eigentliche gar nicht fotografiert. Ist ja auch nur ein Loch in der Wand.

Ein paar Einblicke, in das Innenleben von Tierheim Snoopy in Pula. (später noch mit Bewohnern)
Es sind viele Gewölbe vorhanden. Mystisch, groß, aber sehr renovierungsbedürftig. Nach und nach werden die Gewölbe hergerichtet. Mitunter fehlt es an Material, dann wieder an Helfern, auf jeden Fall gibt es genug zu tun. Das Problem ist der fehlende Strom. Für die Tiere, die in einigen Gewölben untergebracht sind, ist der Platz von Vorteil. Die Gewölbe sind auch im Hochsommer wohl temperiert, ein architektonisches Meisterwerk aus der Vergangenheit. Zudem verfügen sie über eine stattliche Größe, die auf den Fotos gar nicht ausreichend zur Geltung kommt.

Die Treppe führt auf einen bewachsenen Hügel, direkt über den Gemäuern. Dort befinden sich seltsame Bunker, auch sehr mystisch. Man hat von dort einen fantastischen Ausblick auf die Umgebung. Okay, zur einen Seite blickt man auf die Müllhalde. Diese wiederum sichert dem Tierheim seinen Standort, denn nur so kaufen keine gutbetuchten Menschen Land in dem Abschnitt, welche dann potentielle Beschwerden über Lärmbelästigung vom Tierheim anmelden könnten. Allerdings gibt es durch die Müllhalde auch am Tierheim ein Problem. Nagetiere.
Auf der anderen Seite sieht man, von der Anhöhe aus, das Meer in der Ferne. Wunderschön. Und wir sahen auch Tennisbälle direkt dort oben. Wir wissen, dass die Hunde auf dem Dach ihres Asyls laufen und spielen dürfen.  

Diese Fotos möchte ich auch unbedingt posten. Am Tag der Spendenauslieferung kam auch ein Ehepaar aus Stuttgart und holte seinen adoptierten Hund ab. Sie nannten ihn Pula, denn Gustav hieß ja schon meiner.

Jedenfalls hat mich selber sehr berührt, wie Dijana Pula verabschiedete. Sie wusste nicht, dass ich sie fotografierte, es sind also keine gestellten Bilder und ich denke, man erkennt sehr gut, mit welcher Liebe sie die Tiere behandelt und wie schmerzlich auch immer ein Abschied ist - obwohl dieses natürlich Sinn und Zweck ist, dass sie in ein schönes zu Hause kommen. Okay, Pula muss halt nun schwäbisch schwätze.

Nun könnt Ihr, meine liebe Spender, eventuell das ein oder andere von Euch entdecken. Wie schon erwähnt, habe ich ja nicht alles mit einem Auto mitbekommen. Es folgen jedoch noch Fotos von zwei Stationen, wobei eines nur eine kleine Spendenabgabe beinhaltet.

Was mich hier bei Snoopy ganz besonders gefreut hat war, dass sie die Spenden ebenso liebevoll aufgebaut haben, wie Ihr sie gespendet habt und ich dann immer fotografiert habe. Sie wurden nicht einfach mal abgeladen und auf einen Berg geworfen. Nein, schon hier fing das Wohlgefühl an. Selber steckte ich im Auto um all die Dinge herauszureichen und habe mich dann nach dem Ausladen, beim Anblick der schön hergerichteten Spenden, ehrlich riesig gefreut.
Dijana ist das blond gelockte Elfenwesen und Kristina die rötliche Barbie mit den offenen Haaren. Selber saß ich in der Mitte, war jedoch so unfotogen, dass mich der Hund auf einem Foto lieber ganz abdeckte.

Hier einige Impressionen vom Eingang.

Die erste Station, am 26. Mai 2017, führte mich zu SNOOPY nach Pula. Das Tierheim wird von Dijana & Kristina geleitet. Sie werden unter anderem von Gaby & Josef Haag (ein deutsches Ehepaar, welches seit 4 Jahren in Kroatien lebt) tatkräftig unterstützt.

Es gibt noch sehr vieles zu tun. Von Grund auf erfolgt ein Wechsel des Images, welches Snoopy unverdient noch anhaftet. Bis vor drei Jahren war genau dort eine Tötungsstation für Hunde. Inzwischen erfolgte in vielen kleinen Schritten ein Tierheimaufbau, in welchem man die Liebe zu den Tieren spüren kann. Abgesehen von dem ersten imposanten Eindruck dieses geschichtsträchtigen Ortes (UNESCO Weltkulturerbe) und der Erkenntnis das noch einiges zu tun ist, habe ich selber eine sehr große Harmonie gespürt. Eine Harmonie der Menschen zu den Tieren und der Menschen zu den Menschen. Alle versammelten Helfer vor Ort wurden herzlichst in das Team von Pula integriert. Keine gespielte Herzlichkeit wegen einer Erwartungshaltung, sondern echte Freude und ein harmonischer Umgang.
Dankeschön an Euch alle.

Ladung für die 2. Spendenfahrt ist abgeschlossen.
Nun sieht es leider so aus, dass ich noch 2 Dodge RAM bräuchte, um alles weg zu bekommen. Jede Lücke ist mit einem Handtuch oder Kissen ausgefüllt, bis zur Decke. Viele Dosen, das Fenster, das gesamte Keramikgeschirr, die zwei Holztüren, Bretter, Decken und Kissen musste ich hier lassen. Eigentlich müsste ich selber bis morgen noch 20 kg abnehmen, um nicht heillos überladen zu sein. Diesmal fahre ich ja alleine und mein Mann darf in der Zeit Benzingeld verdienen. Nun melde ich mich nach der Rückkehr, allerdings erst nach der Rekonvaleszenz.


Und dieses ist Gebäude 3 von außen.

Wir haben nicht alle Zwinger innen fotografieren können und auch nicht alle Hunde und Katzen.

Es gibt mehr, doch wir können nicht 180 Fotos einstellen. Dennoch hoffen wir sehr, Euch einen kleinen Einblick verschafft zu haben.

 

Mitunter wirkt das Hochspringen am Käfig und das Bellen wie eine letzte verzweifelte Möglichkeit der Hunde, ja auf sich aufmerksam zu machen.

 

Es scheint, als wollten sie einem zuschreien: Hier! Schau mich an, HIER bin ich. Ich bin der Tollste! Schau doch noch mal her. Nein - bitte geh jetzt nicht einfach weiter. Ich möchte doch auch einmal sooo gerne ein schönes zuhause haben. Bleib und sieh mich an!

Und hier die letzten Fotos vom Gebäude drei, die inneren Zwinger.

Kika & Koko: Hier sind meine geheimen Lieblinge, ein ca. 2jähriges Geschwisterpaar. Sie werden nur gemeinsam vermittelt, da die Hündin dermaßen an ihrem Bruder hängt, so dass sie ohne ihn sterben würde. Er könnte auch alleine gehen - Männer halt :) - aber sie werden nur gemeinsam abgegeben. Wundervoll, welche tiefe Stimme sie beide besitzen und wie sie furchterregend anschlagen und wie zärtlich und sanft Kika & Koko tatsächlich sind.

 

Nun komme ich zum dritten Gebäude, vor welchem sich freie Außenzwinger befinden und innere Zwinger in einem bereits gut ausgebautem Teil.

Und jeder Hund hat natürlich seine Geschichte. So wie der eine, der von seinen Besitzern nicht mehr mit Wasser und Futter versorgt und weggesperrt wurde, weil er krank war. Sie hatten kein Geld für den Tierarzt und schauten immer wieder nach, ob er nun endlich verhungert oder verdurstet war. Dieser Hund lebt ebenfalls bei Mae und Benny, weil sich aufmerksame Tierschützer "eingemischt" haben!

Es gab immer einen Hund in den Stationen, der mich besonders berührt hat. Am Hauptgebäude war es diese Hündin, ca. 3 Jahre alt. Immer wieder dürfen Hunde aus ihren Zwingern und im Gelände herumtollen. Werde eine kleine Galerie über diesem Foto dazu machen. Und diese kleine Hündin war die Ruhe in Person. Egal was passierte, sie war einfach nur gelassen, aber nicht ängstlich.

Alle diese Zwinger sind im Freien, auch im Winter befinden sich die Hunde dort. Über diesem Foto werde ich kommentarlos eine Galerie einfügen. Das sind die Zwinger am Hauptgebäude. Wenn Ihr auf die Details Wert legt, (Fußboden, Hütten, Hütteninneneinrichtung, Abtrennungen etc.) vergrößert die Fotos. Und wenn Ihr keine Dachabdeckung seht, keinen Sonnen- und Regenschutz, dann gibt es auch keinen. :( 

So haben wir es selber gesehen. Vieles ist schon geschehen, aber auch vieles entspricht nicht den Standards unserer Tierheime. Decken zum Schutz vor Sonne und immer wieder Bretter, um Lücken zu schließen.  

Hier seht Ihr eine der besseren Hundehütten und die Verwendung der Decken und Futter- bzw. Wasserschüsseln. Diese stammen jedoch nicht aus unseren Spenden, die wurden ja erst einmal alle eingeräumt und kommen bei Bedarf zum Einsatz.

Allerdings kommt mir diese blaue Wachstischdecke, auf dem Hüttendach, bekannt vor. Diese haben wir im Februar bereits Bekannten mitgegeben, damit die Spenden schneller vor Ort waren, da es zu diesem Zeitpunkt bereits "gefüllte Kammern" in unserem Haus hier gab. Ab sofort fahren wir nun immer selber runter, können jedoch einige Dinge in Gebrauch durchaus auch erst beim nächsten Mal entdecken. Das ist normal.

Drei Gebäude finden sich einige hundert Meter auseinandergezogen. In diesem Gebäude waren wir gar nicht mehr drinnen, nur in den anderen beiden. Die Zeit mit allem drum herum war einfach zu knapp. Hier sahen wir jedoch die Welpen mit Mutterhündin und weitere Hunde. Im Vordergrund steht der Wassertank, welcher immer wieder befüllt werden muss, da es eben an fließendem Wasser mangelt.

Jetzt bin ich mir nicht ganz sicher, aber ich glaube das Spielzeug der Welpen könnte von Euch sein. Es waren so viele wundervolle Spielzeuge, ich habe gar nicht mehr alles im Kopf.


Zum Abschluss der Katzenfotos wählte ich bewusst dieses Foto . Leider habe ich erst jetzt bemerkt, dass ich den Zustand des nicht vorhandenen fließenden Wassers besser hätte fotografieren können. Mein Augenmerk lag auf der Tür. Wenn Ihr Euch dieses Foto jedoch vergrößert, erkennt Ihr ganz rechts ein Waschbecken. Der Eimer für den Durchfluss befindet sich darunter und darüber der Kanister mit dem herangeschleppten Wasser. Also nichts mit Wasserhahn auf und Katzen versorgen.

Hier auch wieder, unter anderem, die kleine schwarz-weiße Katze, die ohne Auge und Schwanz.

Diesen runden Katzenkorb brachten wir aber ganz sicher aus Euren Spenden mit.

Somit gibt es wieder eine kleine Rückzugshöhle mehr.

Vom großen Katzenzimmer aus geht ein Gang nach hinten, zu dessen beiden Seiten sich je ein abgetrenntes Abteil befindet. Dort werden ebenfalls Spenden gelagert.

So, wie diesem Kätzchen, welchem ein Auge ausgestochen und der Schwanz abgeschnitten wurde.

Hier ist das kleine blinde, graue Kätzchen. Verschmuster geht es nicht. Zehrend von dieser Zuwendung wird es auch jetzt im Katzenhaus sitzen. Eine von Vielen.

 

Würden Benny und Mae sich nicht all dieser Geschöpfe annehmen, möchte ich Euch jetzt an dieser Stelle nicht schreiben, was Einigen von  ihnen draußen alles passieren würde.

Das Körbchen im Hintergrund könnte von uns sein, bin mir jedoch nicht sicher. Der Spender wird es erkennen.

Hier hält Mae ein Kätzchen, welches total blind ist und schon seit ca. 6 Jahren in diesem Gebäude lebt. Gerade sie hat sich fast nicht von Achim trennen können. Es war nicht nur alles zum Heulen, es war höchstemotional zum -  nein, ich will das Wort jetzt nicht schreiben.

 

Selber konnte ich noch lächeln, aber in meinem Kopf hämmerte es: Bianca, eine - nimm wenigstens eine Katze mit.

In dem Wissen, dass ich sowieso schon ein emotionsbehafteter Mensch bin, habe ich mich gezwungen, keine überstürzten Entscheidungen zu treffen. Und ich wusste, ich bin nicht das letzte Mal hier... !

Denkt bitte daran, dass Ihr mit einem Klick auf das Bild jedes Bild vergrößern könnt.

Die Babybadewanne stammt nicht aus unseren Spenden, aber so sieht man einmal, wie gerne sie angenommen wird und wofür etwas, eventuell gedankenlos Weggeworfenes, gut sein kann.

Und beachtet auch immer bitte die baulichen Zustände.

Ja und dann kamen wir in die Katzenzimmer. Insgesamt haben sie wohl 80 Katzen, es gibt ja noch das Quarantänezimmer, welches wir eben nicht sahen.

Mein Mann setzte sich sofort auf den Boden und vergrub sein Gesicht in den Katzen. Es hat ihn erschlagen und ich wusste, dass ihn die Tränen übermannten. Das finde ich normal, wenn man Mitgefühl für Tiere besitzt.

Zum Hasen- und Pferdefutter sowie Pferdedecken etc. : Die Hasen und Pferde befinden sich ungefähr 10 km entfernt, auf dem kleinen Gnadenhof von Mae´s Schwester. Mae hat ihr die Sachen gebracht und sie hat sich herzlichst bedankt. Für uns war die Zeit zu knapp, um selber vorbei zu fahren. Doch auch sie werden wir eines Tages besuchen und Euch Fotos nachliefern.

 

Auf dem Gelände des Tierheimes Happy End befinden sich drei Wohnwagen. In einem wird Hundetrockenfutter gelagert, in einem Katzentrockenfutter und in einem Decken, Kissen, Halsbänder. In dem, in welchem am wenigsten gelagert wird, schlafen Mae und Benny.

 

Im Katzenhaus gibt es zwei Abteile, in welchen ebenfalls verschiedene Dinge gelagert werden. Dort sah ich Spenden vom Februar, die uns freundlicherweise Bekannte mitnahmen. Davon habe ich ebenfalls Fotos gemacht und die stelle ich mit den Tierfotos in den nächsten Tagen ein.

 

Wenn Ihr Euch fragt, wozu sie so viele Decken brauchen: Durch den Mangel an Strom und Wasseranschlüssen haben sie keine Waschmaschine. Keine Wäscherei nimmt Tierdecken an, verständlich wegen der vielen Haare, die ihre Maschinen schnell verstopfen würden. Somit kommen die Decken in die Hundehütten und zu den Katzen, werden so oft es geht gedreht und gewendet und wenn gar nichts mehr geht, müssen sie weggeworfen werden. So ist es auch mit den Handtüchern, die oft für verwundete oder operierte Tiere eingesetzt werden.

Jetzt habe ich verzweifelt die Medikamentenbox gesucht, die steht auf dem 8. Foto ganz links. Sie war für Mae und Benny Gold wert und wir haben sie am Anfang gleich ganz an die Seite gestellt. Aber von ihr habe ich ansonsten gar kein Foto gemacht, im Eifer des Gefechtes. Sie lassen sich auch alles vom Tierarzt übersetzen, wenn sie sich bei irgendetwas unsicher sind.

Eine Weitwinkelperspektive, zunächst einmal. Das Laminat befindet sich noch im Auto.

In Folge werde ich die Fotos von der Spendenausladung kommentarlos hineinstellen und jedes Einzelne kann vergrößert werden.

Ihr erinnert Euch an die Spende von Frank Sachenbacher, alias Sachimos, aus dem Strategycon Interactive Forum.

Als erstes möchte ich darauf eingehen, und nein, nicht weil es eine Geldspende war, sondern weil es für die Verwendung eine wunderbare Geschichte gibt. (siehe dann auch die unteren vier Fotos)

 

Frank bat uns, dafür Leben aus der Tötungsstation zu retten. Mae wollte auch drei Hunde rausholen und dann passierte ihr etwas, was noch ihr noch nie passierte. Es gab keinen einzigen mehr, weil kurz zuvor eine deutsche Tierschutzorganisation dort war und alle Hunde freikaufte. Selber habe ich mich sehr gefreut, wer auch immer es war. Für die Tiere.

 

Parallel bekamen Benny und Mae eine Facebook-Mitteilung, dass ca. 4 Autostunden entfernt eine Hündin mit ihrem Welpen im Wald haust. Die Hündin grub sich ein Loch, um dort mit ihrem Welpen zu leben. Eventuell gab es mehrere Welpen, aber es war nur dieser eine bei ihr. Nun wurde händeringend ein Platz in einem Tierheim gesucht. Mae teilte dieses auch und wartete ab, da sich bis zu ihr ungefähr 10 Tierschutzorganisationen befanden. Doch keiner meldete sich zur Aufnahme dieser Hündin. Allerdings gehe ich persönlich davon aus, dass bereits alle am Limit sind. Das Happy End ebenfalls, doch Mae erklärte sich nach dem Schweigen bereit, die beiden Tiere aufzunehmen und alle Kosten für den Transport etc. zu übernehmen. In Kroatien fallen ja ebenfalls Mautgebühren etc. an. Nun könnte man meinen, sie sei reich. Das wäre sehr schön, doch dem ist nicht so. Sie wusste um die 100 Euro und fragte uns, ob sie diese dann für Hündin und Welpen verwenden könne, für die Sterilisation, die Gebühren und die Transportkosten. Wir nahmen noch in Kroatien Kontakt zu Frank auf und er gab sofort sein Einverständnis. Hätte diese beiden Tiere niemand aufgenommen, wären sie sowieso in die Tötung gekommen.

Somit ist das Leben zweier unschuldiger Tiere gerettet. Tiere, die noch nie eine Unterkunft hatten, eine gefüllte Futterschüssel, geschweige denn einen Ball und die nun auch einem Tierarzt vorgestellt werden können.

Diese Geschichte der Hündin mit ihrem Welpen hatte mich schon Nächte zuvor verfolgt und ich schaute sogar im Routenplaner nach, wie weit es bis dorthin ist. Ich war resigniert, denn wir waren doch nur ein kurzes Wochenende in Pazin und ich hätte für Hin- und Rückfahrt acht Fahrtstunden benötigt. Deshalb können auch wir nun wieder ruhig schlafen, denn die zwei sind in Sicherheit! 

Wir sind in Vorbereitung, haben am heutigen Dienstag probegepackt. So wird es am Freitag dann losgehen und wir werden Euch sehr viele Bilder von unserer Reise hier einstellen.

Dass die Autos so gefüllt sind, die Dimensionen sind gar nicht richtig aufzeigbar, das ist EUER Verdienst. Dankeschön!